SYNOPSIS
Darum geht's:

Finsternis ist ein Psychothriller über Macht, Manipulation und die Verführung durch eine völkische Ideologie. Im Zentrum stehen Tristan (18), charismatischer Hoffnungsträger einer rechtsextremen Jugendbewegung, und sein bester Freund Jonas (18), der ihm seit Jahren folgt – bis die selbstbewusste Leonie (17) Zweifel in ihm weckt. Als der Holocaust-Überlebende Jakob Gerstmann (96) an ihrer Schule spricht, eskaliert ein ideologischer Konflikt zwischen Tristan und dem Geschichtslehrer Enzo Embacher (40). Kurz darauf verschwindet Embacher spurlos.
Tristan hält seinen Lehrer im Herrenhaus seiner Familie gefangen. Es beginnt ein psychologischer Machtkampf, in dem Worte zu Waffen und Überzeugungen zu Gewalt werden. Währenddessen geraten Jonas und sein Umfeld immer tiefer in einen Strudel aus Schuld, Angst und Abhängigkeit. Familiäre Konflikte brechen auf, Loyalitäten zerfallen. Finsternis erzählt von der Radikalisierung eines Teenagers, und von einer Dunkelheit, die längst wieder in der Gegenwart angekommen ist.
REGIE-STATEMENT
Finsternis ist ein kompromissloser Psycho-Thriller über Prägung, Manipulation und Radikalisierung. Im Zentrum steht die Frage: Was formt einen Menschen zu dem, was er später wird?
Bei meiner Regiearbeit interessiert mich vor allem das, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Ich möchte meinen Figuren so nahe wie möglich kommen, ohne sie zu erklären oder dem Publikum vorzuschreiben, wie es sie zu beurteilen hat.
Die Kamera beobachtet Menschen unter dem Einfluss unterschiedlicher Kräfte – in den Momenten vor dem Zorn, vor der Gewalt, vor dem Unfassbaren.
Die Figuren bestimmen dabei den Rhythmus des Films. Ihre Begegnungen, Wiederholungen und Abhängigkeiten verdichten sich zunehmend. Was zunächst beinahe alltäglich erscheint, verändert seine Bedeutung, bis aus Worten Handlungen und aus Handlungen Konsequenzen werden.
Finsternis erzählt von einer extremistischen Gedankenwelt und den Menschen, die ihr erliegen, ihr widersprechen oder zu lange schweigen. Zugleich zeigt der Film, wie völkische und rechtsextremistische Ideologien wieder in gesellschaftliche Räume vordringen können, ohne zunächst als unmittelbare Bedrohung wahrgenommen zu werden.
Finsternis soll verstören, polarisieren und einen Diskurs auslösen. Ich möchte einen Film schaffen, der unmittelbar wirkt und dessen Fragen über den Abspann hinaus bestehen bleiben.
Was formt einen Menschen zu dem, was er später wird?
CAST
wird noch angekündigt
Prolog der Finsternis
Der Kurzfilm
Zwei Jungen stehen am Abgrund. Tristan verfällt der Ideologie des Hasses, Karl kämpft um seine Familie – und um das Leben seiner Schwester Erika, die das Down-Syndrom hat. Ein Film über Verführung, Angst und den Mut zur Menschlichkeit.
ICH, die Finsternis!
Der Roman
Das Buch erzählt von Radikalisierung, Manipulation und Abhängigkeit. Von einem jungen Menschen, der zum Täter wird. Und von einer Dunkelheit, die längst wieder in der Gegenwart angekommen ist.

