Zwei Jungen stehen am Abgrund.
Tristan verfällt der Ideologie des Hasses, Karl kämpft um seine Familie
– und um das Leben seiner Schwester Erika, die das Down-Syndrom hat.
Ein Film über Verführung, Angst und den Mut zur Menschlichkeit.
REGIE-STATEMENT
Prolog der Finsternis ist ein Kurzspielfilm und zugleich die Ouvertüre zum Gesamtwerk FINSTERNIS. Er verbindet Vergangenheit und Gegenwart untrennbar miteinander. Mit einer radikalen formalen Entscheidung, dem Einbau von Originalzitaten heutiger AfD-Politiker* innen, legt der Film erschreckende Parallelen zwischen der Rhetorik der NS-Zeit und dem aktuellen politischen Diskurs offen.
Aus dieser unmittelbaren Gegenüberstellung entwickelt der Film seine Spannung und Dringlichkeit: Die Vergangenheit rückt beklemmend nah an unsere Gegenwart heran, und unsere Zeit wird zur Zeit der Entscheidung.
Der Film erzählt den Holocaust nicht als historische Lektion, sondern holt seine Katastrophe ins Hier und Jetzt, macht sie spürbar und fordert die Zuschauer*innen mit einer zentralen Frage zur Auseinandersetzung auf: Was würdest du tun?
Diese Frage führt unmittelbar zum Kern des Films: dem Hass – zeitlos, universell und erschreckend aktuell. Prolog der Finsternis zeigt, wie nationalistisches Denken heute unterschwellig und scheinbar beiläufig in die Gesellschaft zurückkehrt. Der Film macht diese Entwicklung sichtbar und fordert dazu auf, die eigene Haltung zu hinterfragen.
BESETZUNG
STIMMEN
PROLOG DER FINSTERNIS - hier schauen
ICH, die Finsternis!
Der Roman
Das Buch erzählt von Radikalisierung, Manipulation und Abhängigkeit. Von einem jungen Menschen, der zum Täter wird. Und von einer Dunkelheit, die längst wieder in der Gegenwart angekommen ist.
Finsternis
Der Film
Finsternis ist ein Psychothriller über Macht, Manipulation und die Verführung durch eine völkische Ideologie. Ein düsterer Trip in den völkischen Wahn eines Teenagers – eine vergangene Finsternis, die heute wieder erstarkt.


























